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Marionettentheater
Das Marionettentheater ist eine Unterart, also in etwa ein enger Verwandter, des Puppentheaters. Eine Marionette ist ja eine sehr bewegliche Holzpuppe, deren Glieder an Fäden befestigt sind. Zieht man einen, etwa an einer Hand der Marionette befestigten, Faden nach oben, so geht auch die Hand nach oben. Lässt man ihn wieder los, so senkt sich auch die Hand.

Wenn man dies abwechselnd mit jedem der Beine tut, kann eine Marionette sogar gehen. Da eine Marionette deswegen fast wie ein echter Mensch ist eine Handpuppe hat ja nicht mal Beine und Füße! kann man im Marionettentheater auch leicht echte Theaterstücke nachspielen.
Die bekanntesten Marionetten sind wahrscheinlich die von der Augsburger Puppenkiste.
Eine andere, sehr, sehr bekannte Marionettenfigur ist Pinocchio. Die lustige Marionette, deren Nase im länger wurde, wenn sie gelogen hat.
Der Puppenspieler, oder besser Marionettenspieler, der die Marionetten steuert, muss besonders geschickt sein, da das Marionettenspiel eine überaus schwierige, aber beeindruckende Kunst ist. Obwohl es manchmal sehr einfach aussieht, muss der Marionettenspieler immer konzentriert sein, da sich ansonsten die Fäden ineinander verknoten würden. Das wäre das Ende für das Marionettentheater und der Puppenspieler würde seine schöne Zeit dafür opfern müssen, die ganzen Fäden zu entwirren.
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